Aktuelles
Mandantenbrief Februar 2012 mit aktuellen Hinweisen
Sehr geehrte Damen und Herren,
da die Einkommensgrenze von 8.004 EUR für volljährige Kinder ab diesem Jahr entfällt, haben mehr Eltern Anspruch auf Kindergeld bzw. auf Kinderfreibeträge. In einem umfangreichen Schreiben hat das Bundesfinanzministerium die neue Rechtslage erläutert.
Steuerpflichtigen, die ihre Zivilprozesskosten als außergewöhnliche Belastung geltend machen möchten, bleibt derzeit nur die Möglichkeit, gegen die Ablehnung Einspruch einzulegen. Denn das Bundesfinanzministerium hat die steuerzahlerfreundliche Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs mit einem Nichtanwendungserlass belegt.
Aber auch in anderen Bereichen des Steuerrechts haben sich interessante Neuerungen ergeben, die Sie dem Inhaltsverzeichnis entnehmen können.
Mit freundlichen Grüßen
Matthias Gädigk
Steuerberater
Aktuelle Informationen in unserem Mandantenbrief Januar 2012
Sehr geehrte Damen und Herren,
wie so oft zum Jahresende hat der Bundesrat jetzt noch wichtigen Gesetzesänderungen und Verordnungen zugestimmt. In diesem Jahr stehen folgende Änderungen im Zentrum:
- Bei dem Beitreibungsrichtlinie-Umsetzungsgesetz sticht besonders ins Auge, dass die günstige Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs zu Berufsausbildungskosten rückwirkend kassiert wurde. Ob diese Gesetzesanpassung indes rechtens ist, wird in der Literatur bereits
bezweifelt.
- Exportlieferungen bleiben regelmäßig nur dann umsatzsteuerfrei, wenn der Exporteur den Buch- und Belegnachweis ordnungsgemäß führt. Da diese Nachweisbestimmungen nunmehr grundlegend überarbeitet worden sind, müssen die neuen Spielregeln schnellstens verinnerlicht werden.
- Arbeitslose Existenzgründer müssen beim Gründungszuschuss erhebliche Einschnitte in Kauf nehmen. So stellt der Zuschuss nur noch eine Ermessensleistung dar. Darüber hinaus wird die Förderung regelmäßig geringer ausfallen.
Für Arbeitgeber ist es wichtig zu wissen, dass der Starttermin für die elektronische Lohnsteuerkarte wegen EDV-Problemen erneut verschoben wurde. Bund und Länder haben sich aktuell darauf verständigt, die elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale erst ab 2013 einzuführen.
Mit freundlichen Grüßen
Diplom-Betriebswirt
Matthias Gädigk
Steuerberater
Unsere Mandanteninformationen Dezember 2011 sind online
Sehr geehrte Damen und Herren,
unter unseren Mandantenbriefen erhalten Sie die Steuerinformationen für den Monat Dezember 2011.
Nach der jüngsten Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs sind die Aufwendungen
für das Erststudium im Anschluss an den Schulabschluss sowie für eine
erstmalige Berufsausbildung grundsätzlich als Werbungskosten absetzbar, was
im Gegensatz zum bisherigen Sonderausgabenabzug regelmäßig erhebliche
steuerliche Vorteile mit sich bringt. Die Freude über diese Rechtsprechung
dürfte aber vermutlich nicht lange währen, denn der Gesetzgeber plant ein
"Nichtanwendungsgesetz".
Für Arbeitnehmer dürfte es von Interesse sein, dass beim Bundesfinanzhof
ein Musterverfahren zur Firmenwagenbesteuerung anhängig ist. Aber auch in anderen Bereichen des Steuerrechts haben sich interessante
Neuerungen ergeben, die Sie dem Inhaltsverzeichnis entnehmen können.
Mit freundlichen Grüßen
Diplom-Betriebswirt
Matthias Gädigk
Steuerberater
Vorsicht elektronische Lohnsteuerkarte
In diesen Tagen versendet die Finanzverwaltung Briefe mit den gespeicherten Daten zur elektronischen Lohnsteuerkarte. Aber Vorsicht. Die eingetragenen Merkmale müssen nicht stimmen und sollten geprüft werden. So wurden vermehrt Fehler bei der Lohnsteuerklasse festgestellt. Das Finanzamt muss ihre falschen Daten ändern.
Mandanteninformation November 2011 veröffentlicht
Sehr geehrte Damen und Herren,
unter Mandantenbriefe finden Sie wieder in der aktuellen Information November 2011 nützliche Steuerinformationen.
Mit freundlichen Grüßen
Matthias Gädigk
Steuerberater
Lohnsteuerermäßigungsanträge 2012
Ab 2012 gilt die alte Lohnsteuerkarte nicht mehr. Für 2012 müssen die Anträge auf Lohnsteuerermäßigung neu gestellt werden z.B. für hohe Werbungskosten, Unterhaltszahlungen, Behindertenpauschbeträge usw.
Mandanteninformation Oktober 2011 veröffentlicht
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir haben für Sie nun unsere Steuerinformationen für den Monat Oktober 2011 veröffentlicht.
Bereits im Jahr 2009 hatte der Bundesfinanzhof entschieden, dass Aufwendungen für ein Erststudium als Werbungskosten absetzbar sind, wenn dem Erststudium eine abgeschlossene Berufsausbildung vorausgegangen ist.
Jetzt legten die Richter nach und urteilten, dass auch die Kosten für das Erststudium im Anschluss an den Schulabschluss (Abitur) sowie für eine erstmalige Berufsausbildung Werbungskosten und keine Sonderausgaben sind.
Für Arbeitgeber ist es wichtig zu wissen, dass die reine Softwareüberlassung für private Zwecke lohnsteuerpflichtig ist. Eine Steuerbefreiung greift indes, wenn die Software zusätzlich zu einem betrieblichen Personalcomputer überlassen wird.
Arbeitnehmer können maximal eine regelmäßige Arbeitsstätte haben. Unter Änderung seiner bisherigen Rechtsprechung hat der Bundesfinanzhof damit das Reisekostenrecht in vielen Fällen vereinfacht
Mit freundlichen Grüßen
Matthias Gädigk
Steuerberater
Mandanteninformation September 2011
Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie erhalten heute die Steuerinformationen für den Monat September 2011.
Steuerpflichtige, die sich als Übungsleiter engagieren, können Verluste aus einer nebenberuflichen Übungsleitertätigkeit auch dann steuermindernd geltend machen, wenn die Einnahmen unterhalb des Übungsleiterfreibetrags liegen.
Kapitalanleger, die mit dem Gedanken spielen, eine Lebensversicherung abzuschließen, sollten mit dem Abschluss nicht mehr allzu lange warten. Denn bei einem Vertragsabschluss ab 2012 müssen Nachteile in Kauf genommen werden.
Unternehmer dürfte interessieren, dass die Einführung der elektronischen Bilanz vermutlich erneut um ein Jahr verschoben wird. Aus einem überarbeiteten Entwurf des Bundesfinanzministeriums geht nämlich hervor, dass es nicht beanstandet werden soll, wenn Jahresabschlüsse zum 31.12.2012 noch in Papierform beim Finanzamt eingereicht werden.
Für Arbeitgeber ist es wichtig zu wissen, dass das ELENA-Verfahren eingestellt wird. In Kürze soll ein Entwurf für ein Aufhebungsgesetz vorgelegt werden.
Existenzgründer sollten beachten, dass beim Gründungszuschuss einige gravierende Einschnitte geplant sind. Nach derzeitigem Fahrplan sollen die Änderungen bereits zum 1.11.2011 in Kraft treten. Um noch unter die alte Regelung zu fallen, sollten Existenzgründer ihre Gründungspläne also rechtzeitig umsetzen.
Aber auch in anderen Bereichen des Steuerrechts haben sich interessante Neuerungen ergeben, die Sie unter dem Punkt Mandantenbrief nachlesen können.
Mit freundlichen Grüßen
Diplom-Betriebswirt
Matthias Gädigk
Steuerberater
Mandanteninformation August 2011
Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie erhalten heute die Steuerinformationen für den Monat August 2011.
Der Bundesfinanzhof hat seine Rechtsprechung geändert und zugunsten der Steuerzahler entschieden, dass Kosten eines Zivilprozesses unabhängig von dessen Gegenstand bei der Einkommensteuer als außergewöhnliche Belastungen berücksichtigt werden können. Dies setzt jedoch voraus, dass die Prozessführung hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet und nicht mutwillig erscheint.
Für alle Steuerzahler ist darüber hinaus ein Urteil des Finanzgerichts Köln interessant, wonach Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer auch bei erheblicher Privatnutzung in Höhe des beruflichen bzw. betrieblichen Nutzungsanteils steuerlich berücksichtigt werden können. Da die Revision anhängig ist, können geeignete Fälle über ein ruhendes Verfahren offengehalten werden.
Im Bereich der Umsatzsteuer hat der Bundesrat angeregt, die für die Ist-Besteuerung maßgebliche Umsatzgrenze auch über das Jahr 2011 hinaus bei 500.000 EUR zu belassen. Die Bundesregierung hat diesen Vorschlag begrüßt und befürwortet darüber hinaus sogar, die bestehende Regelung dauerhaft fortzuführen.
Für Arbeitgeber sind nachfolgend einige praxisrelevante Informationen zum geplanten Sozialausgleich 2012 aufgeführt, dessen Durchführung zahlreiche zusätzliche Pflichten mit sich bringen wird.
Aber auch in anderen Bereichen des Steuerrechts haben sich interessante Neuerungen ergeben, die Sie unter dem Punkt Mandantenbrief nachlesen können.
Mit freundlichen Grüßen
Diplom-Betriebswirt
Matthias Gädigk
Steuerberater
Mandanteninformation Juli 2011
Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie erhalten heute die Steuerinformationen für den Monat Juli 2011.
Durch einen aktuellen Gesetzentwurf reagiert die Bundesregierung auf Fälle, in denen gezahlte Riester-Zulagen zurückgefordert werden, weil Riester-Sparer unwissentlich oder aus Versehen keinen Eigenbeitrag geleistet haben. Kommt es zu der Gesetzesänderung, sollen Riester-Sparer die Eigenbeiträge nachzahlen und so die volle Zulage (wieder) erhalten können. Ab 2012 sollen dann alle Riester-Sparer einen Eigenbeitrag von mindestens 60 EUR im Jahr auf ihren Vertrag einzahlen müssen.
Gesellschafter von Kapitalgesellschaften dürfte die steuerzahlerfreundliche Rechtsprechung der Finanzgerichte zur Verlustabzugsbeschränkung bei einem schädlichen Beteiligungsverkauf interessieren. Danach können Gewinne, die bis zum unterjährigen Beteiligungsverkauf anfallen, mit einem bestehenden Verlustvortrag verrechnet werden.
Im Bereich der Umsatzsteuer hat der Gesetzgeber mit Wirkung ab dem 1.7.2011 erneut den Anwendungsbereich des Reverse-Charge-Verfahrens, also die Übertragung der Steuerschuldnerschaft auf den Leistungsempfänger, erweitert. Von der Neuregelung betroffen sind insbesondere die Lieferanten von Mobilfunkgeräten.
Für Arbeitgeber sind nachfolgend einige praxisrelevante Informationen zu dem neunstelligen Tätigkeitsschlüssel aufgeführt, der ab dem 1.12.2011 für alle DEÜV-Meldungen zur Sozialversicherung verbindlich ist.
Aber auch in anderen Bereichen des Steuerrechts haben sich interessante Neuerungen ergeben, die Sie unter dem Punkt Mandantenbrief nachlesen können.
Mit freundlichen Grüßen
Diplom-Betriebswirt
Matthias Gädigk
Steuerberater
Mandanteninformation Juni 2011
Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie erhalten heute die Steuerinformationen für den Monat Juni 2011.
Gesellschafter und Geschäftsführer von Kapitalgesellschaften sollten wissen, dass sich die fünfjährige Mindestlaufzeit des Gewinnabführungsvertrags bei der körperschaftsteuerlichen Organschaft nach Zeitjahren und nicht nach Wirtschaftsjahren bemisst. Diese Frage war bislang nicht geklärt und im Schrifttum umstritten.
Umsatzsteuerzahler dürfte interessieren, dass die hohen Anforderungen an die elektronische Übermittlung von Rechnungen ab dem 1.7.2011 reduziert werden sollen. Nach dem Gesetzentwurf des Steuervereinfachungsgesetzes 2011 soll die elektronische Rechnungsstellung technologieneutral ausgestaltet werden. Das bedeutet, dass zukünftig kein bestimmtes technisches Übermittlungsverfahren mehr vorgeschrieben sein soll.
Für Arbeitgeber – und auch Arbeitnehmer – ist es wichtig zu wissen, dass gelegentliche Fahrten mit dem Dienstwagen zur Arbeitsstätte geringer besteuert werden. Damit schließt sich die Finanzverwaltung nunmehr der Sichtweise des Bundesfinanzhofs an. Um von der Rechtsprechung profitieren zu können, müssen jedoch einige Voraussetzungen erfüllt werden. Welche das sind, erläutert das Bundesfinanzministerium in einem aktuellen Schreiben.
Aber auch in anderen Bereichen des Steuerrechts haben sich interessante Neuerungen ergeben, die Sie unter dem Punkt Mandantenbrief nachlesen können.
Mit freundlichen Grüßen
Diplom-Betriebswirt
Matthias Gädigk
Steuerberater
Mandanteninformation Mai 2011
Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie erhalten heute die Steuerinformationen für den Monat Mai 2011.
Alle Steuerzahler sollten beachten, dass das Bundesfinanzministerium zur Unterstützung der Opfer der Erd- und Seebebenkatastrophe in Japan Regelungen erlassen hat, die für Zuwendungen gelten, die vom 11.3.2011 bis zum 31.12.2011 getätigt werden.
GmbH-Gesellschafter sollten wissen, dass eine freiwillig zurückbezahlte Gewinnausschüttung nicht zu negativen Einnahmen führt. Bei der Rückzahlung handelt es sich vielmehr um eine zunächst steuerrechtlich unbeachtliche Einlage in das Gesellschaftsvermögen der GmbH, wenn die Rückzahlung durch das Gesellschaftsverhältnis veranlasst ist.
Für Umsatzsteuerzahler ist es wichtig zu wissen, dass der Europäische Gerichtshof aktuell entschieden hat, dass die Abgabe von Speisen an Imbissständen oder in Kinofoyers zum sofortigen Verzehr in der Regel dem ermäßigten Mehrwertsteuersatz von 7 % unterliegt. Die Leistungen eines Partyservice beurteilt er hingegen anders.
Arbeitgeber dürfte interessieren, dass die Oberfinanzdirektion Rheinland zur steuerlichen Behandlung der Frühstücksgestellung während einer Auswärtstätigkeit Stellung genommen hat und dabei insbesondere die umsatzsteuerlichen Konsequenzen aufgezeigt hat.
Für Arbeitnehmer ist es interessant zu wissen, dass Aufwendungen des am Familienwohnsitz lebenden Ehegatten für Besuchsreisen zur Wohnung des anderenorts berufstätigen Ehegatten zumindest dann nicht als Werbungskosten bei der Einkommensteuer abziehbar sind, wenn die Besuchsreisen privat veranlasst sind.
Aber auch in anderen Bereichen des Steuerrechts haben sich interessante Neuerungen ergeben, die Sie unter dem Punkt Mandantenbrief nachlesen können.
Mit freundlichen Grüßen
Diplom-Betriebswirt
Matthias Gädigk
Steuerberater
Mandanteninformation April 2011
Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie erhalten heute die Steuerinformationen für den Monat April 2011.
Alle Steuerzahler sollten beachten, dass Ausgaben für die Beerdigung eines nahen Angehörigen nur dann als außergewöhnliche Belastungen zu berücksichtigen sind, sofern sie nicht aus dem Nachlass bestritten werden können, unmittelbar mit der eigentlichen Bestattung zusammenhängen und zwangsläufig sind. Darüber hinaus sind Beerdigungskosten nur in angemessener Höhe zu berücksichtigen. Die Finanzverwaltung und das Finanzgericht Köln halten einen Betrag von bis zu 7.500 EUR für angemessen.
Für Vermieter ist es wichtig zu wissen, dass Mietverhältnisse zwischen nahen Angehörigen einem Fremdvergleich standhalten müssen. Treten allerdings „lediglich“ bei den Nebenkosten Unregelmäßigkeiten auf, führt dies nicht automatisch dazu, dass der Mietvertrag steuerlich nicht anerkannt wird.
Geschäftsführende Gesellschafter einer GmbH dürfte ein Urteil des Bundesfinanzhofs interessieren. Gewährt der Steuerpflichtige „seiner“ GmbH ein Darlehen, auf dessen Rückzahlung er später verzichtet, kann der Verzicht zu Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit führen, soweit die Darlehensforderung noch werthaltig ist.
Für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gibt es eine frohe Kunde: Bei Tankkarten, Benzin- und Geschenkgutscheinen ist die Freigrenze von 44 EUR in der Regel anwendbar. In gleich fünf Urteilen beschäftigte sich der Bundesfinanzhof mit der Abgrenzung von Bar- und Sachlohn und erteilte dabei der Auffassung der Finanzverwaltung, die den Begriff Sachzuwendung bislang äußerst restriktiv ausgelegt hat, eine klare Absage.
Freiwillig Versicherte der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung haben unter Umständen eine falsche Lohnsteuerbescheinigung 2010 erhalten. Unter den Nummern 25 und 26 der Bescheinigung wird der Beitrag des Versicherten, den er an die Krankenkasse zahlt, notiert. Hier sollte der gesamte Betrag stehen – also inklusive der vom Arbeitgeber gezahlten Zuschüsse. Obwohl zahlreiche Arbeitgeber in diesem Punkt einen Betrag angegeben haben, der ihren eigenen Zuschuss zum Beitrag des Arbeitnehmers nicht enthielt, entsteht kein Nachteil, da die Fälle fehlerhafter Lohnsteuerbescheinigungen maschinell erkannt werden.
Aber auch in anderen Bereichen des Steuerrechts haben sich interessante Neuerungen ergeben, die Sie unter dem Punkt Mandantenbrief nachlesen können.
Mit freundlichen Grüßen
Diplom-Betriebswirt
Matthias Gädigk
Steuerberater
Mandanteninformation März 2011
Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie erhalten heute die Steuerinformationen für den Monat März 2011.
Darlehensverträge zwischen nahen Angehörigen sind in der Praxis ein beliebtes Instrument zur Einkommensverlagerung. Damit die Steuergestaltung gelingt, müssen jedoch zahlreiche Spielregeln eingehalten werden. Welche das sind, verdeutlicht das Bundesfinanzministerium in einem umfangreichen Schreiben.
Für Kapitalanleger ist es wichtig zu wissen, dass in 2009 und 2010 steuerfrei vereinnahmte Stückzinsen nachzuversteuern sind. Die Kreditinstitute müssen gesonderte Steuerbescheinigungen erstellen, die den Steuerpflichtigen bis zum 30.4.2011 zugeschickt werden.
Für Arbeitgeber ist es sicherlich interessant zu wissen, dass die Kosten für den nachträglichen Einbau einer Flüssiggasanlage in ein zur Privatnutzung überlassenes Firmenfahrzeug nicht zur Erhöhung der Bemessungsgrundlage für die 1 %-Regelung führen.
Aber auch in anderen Bereichen des Steuerrechts haben sich interessante Neuerungen ergeben, die Sie unter dem Punkt Mandantenbrief nachlesen können.
Mit freundlichen Grüßen
Diplom-Betriebswirt
Matthias Gädigk
Steuerberater
Mandanteninformation Februar 2011
Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie erhalten heute die Steuerinformationen für den Monat Februar 2011.
Von besonderem Interesse sind die geplanten Änderungen bei der strafbefreienden Selbstanzeige. Das Schwarzgeldbekämpfungsgesetz will das taktische Vorgehen bei der Selbstanzeige nicht mehr mit Strafbefreiung belohnen, an der Selbstanzeige aber grundsätzlich festhalten.
Vermieter, deren Mieteinnahmen in 2010 hinter den Erwartungen zurückblieben, können eventuell Grundsteuer sparen. Bei Mietausfällen besteht nämlich bis zum 31.3.2011 die Möglichkeit einen Antrag auf teilweisen Erlass der Grundsteuer zu stellen.
Kapitalanleger dürfte sicherlich bekannt sein, dass die ab 2011 erteilten Freistellungsaufträge nur noch dann wirksam sind, wenn die Steuer-Identifikationsnummer (Steuer-ID-Nummer) enthalten ist. Doch wie ist zu verfahren, wenn die Steuer-ID-Nummer nicht (mehr) bekannt ist? Die Oberfinanzdirektion Koblenz gibt Antworten.
Aber auch in anderen Bereichen des Steuerrechts haben sich interessante Neuerungen ergeben, die Sie unter dem Punkt Mandantenbrief nachlesen können.
Mit freundlichen Grüßen
Diplom-Betriebswirt
Matthias Gädigk
Steuerberater
Mandanteninformation Januar 2011
Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie erhalten heute die Steuerinformationen für den Monat Januar 2011.
Der Bundesrat hat dem Jahressteuergesetz 2010 zugestimmt. Somit wird das umfangreichste steuerliche Gesetzespaket des Jahres 2010 in Kürze in Kraft treten. Nach den zahlreichen Änderungen im Gesetzgebungsverfahren Grund genug, einige praxisrelevante Punkte vorzustellen.
Für Unternehmer ist es wichtig zu wissen, dass die Pflicht zur Abgabe der elektronischen Bilanz und der elektronischen Gewinn- und Verlustrechnung um ein Jahr verschoben wird. Die Zustimmung des Bundesrates am 17.12.2010 gilt als sicher.
Für Arbeitgeber gibt es zum Jahresende eine frohe Kunde. Sofern der Bundesrat der Verordnung zur Festsetzung des Umlagesatzes für das Insolvenzgeld zustimmt, wird die Insolvenzgeldumlage für das Jahr 2011 mit 0,0 % festgesetzt werden.
Für Arbeitnehmer ist es interessant zu wissen, dass eine erneute doppelte Haushaltsführung am früheren Ort der Beschäftigung möglich ist. Somit können die Mehraufwendungen für die Verpflegung erneut für drei Monate geltend gemacht werden.
Eltern sollten die aus dem Haushaltsbegleitgesetz 2011 resultierenden Einschränkungen beim Elterngeld beachten, die zum 1.1.2011 in Kraft treten.
Aber auch in anderen Bereichen des Steuerrechts haben sich interessante Neuerungen ergeben, die Sie unter dem Punkt Mandantenbrief nachlesen können.
Mit freundlichen Grüßen
Diplom-Betriebswirt
Matthias Gädigk
Steuerberater
Mandanteninformation Dezember 2010
Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie erhalten heute die Steuerinformationen für den Monat Dezember 2010.
Freiberufler und Gewerbetreibende dürfte sicherlich interessieren, dass bei der steuerlichen Behandlung von geringwertigen Wirtschaftsgütern, die nach dem 31.12.2009 angeschafft oder hergestellt werden, Gestaltungsspielraum besteht. Das Bundesfinanzministerium erläutert in einem aktuellen Schreiben u.a. welche Wahlrechte bestehen und welche Aufzeichnungspflichten zu beachten sind.
Für Selbstständige ist es darüber hinaus wichtig zu wissen, dass die freiwillige Arbeitslosenversicherung ab 2011 zwar weiterhin möglich ist, aber auch deutlich teurer wird.
Arbeitnehmer sollten eine Entscheidung des Bundesfinanzhofs beachten, wonach die Dreimonatsfrist für Verpflegungsmehraufwendungen bei doppelter Haushaltsführung verfassungsgemäß ist.
Vereine, die Vorständen Vergütungen gewähren und deren Satzungen solche Vergütungen nicht ausdrücklich erlauben, haben noch bis zum 31.12.2010 Zeit, um ihre Satzung entsprechend anzupassen. An diesem Stichtag läuft nämlich die von der Finanzverwaltung gewährte Schonfrist aus. Erfolgt keine Satzungsanpassung, droht der Entzug der Gemeinnützigkeit.
Aber auch in anderen Bereichen des Steuerrechts haben sich interessante Neuerungen ergeben, die Sie unter dem Punkt Mandantenbrief nachlesen können.
Mit freundlichen Grüßen
Diplom-Betriebswirt
Matthias Gädigk
Steuerberater
Mandanteninformation November 2010
Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie erhalten heute die Steuerinformationen für den Monat November 2010.
Das Bundesverfassungsgericht hat die Vorlage des Finanzgerichts Niedersachsen zur Verfassungsmäßigkeit des Solidaritätszuschlags als unzulässig verworfen, weil sich die Richter nicht hinreichend mit dem Wesen der Ergänzungsabgabe auseinandergesetzt hatten. Das bedeutet, dass der Solidaritätszuschlag auch weiter erhoben werden darf. Auch wenn die Diskussionen über die umstrittene Ergänzungsabgabe wohl vorerst fortgeführt werden, ist eine baldige Abschaffung nicht sehr wahrscheinlich.
Für Kapitalanleger gibt es eine frohe Kunde aus München: Der Bundesfinanzhof hat seine Rechtsprechung geändert, sodass Zinsen auf Einkommensteuererstattungen nicht mehr zu versteuern sind.
Unternehmer sollten beachten, dass sie ihre Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung zukünftig elektronisch an das Finanzamt übermitteln müssen. Besonders heiß wird derzeit der Umfang der Datenübermittlung diskutiert. Viele Experten befürchten eine zunehmende Gliederungstiefe, was die Unternehmen vor erhebliche Herausforderungen stellen dürfte.
Unternehmer dürfte auch interessieren, dass die Finanzverwaltung ihre Auffassung zur ertragsteuerlichen Behandlung von dachintegrierten Fotovoltaikanlagen zugunsten der Steuerbürger geändert hat, was de facto höhere Abschreibungen zufolge hat.
Aber auch in anderen Bereichen des Steuerrechts haben sich interessante Neuerungen ergeben, die Sie unter dem Punkt Mandantenbrief nachlesen können.
Mit freundlichen Grüßen
Diplom-Betriebswirt
Matthias Gädigk
Steuerberater
Mandanteninformation Oktober 2010
Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie erhalten heute die Steuerinformationen für den Monat Oktober 2010.
Nach Auffassung des Bundesfinanzhofs ist das für die Grundsteuer maßgebende Bewertungsrecht zumindest für Stichtage bis zum 1.1.2007 verfassungsgemäß.
Gesellschafter von Kapitalgesellschaften sollten beachten, dass eine wesentliche Beteiligung auch dann vorliegt, wenn sie im Zuge einer einheitlichen Vertragsurkunde zunächst eine wesentliche Beteiligung übernehmen und diese durch eine Kapitalerhöhung eine juris¬tische Sekunde später wieder verlieren. Auf die Haltedauer kommt es somit nicht an.
Für Arbeitgeber ist es wichtig zu wissen, dass sie für die verkürzte Lohnsteuer haften, wenn eine für die Lohnabrechnung und die Lohnsteueranmeldung zuständige Arbeitnehmerin ihre eigenen Gehaltsabrechnungen zu ihren Gunsten manipuliert hat.
Für Eltern ist von Interesse, dass für volljährige Kinder kein Kindergeldanspruch besteht, wenn die Einkünfte und Bezüge des Kindes den jährlichen Grenzbetrag von aktuell 8.004 EUR auch nur um 1 EUR übersteigen. Diese Fallbeil-Regelung ist nach Meinung des Bundesverfassungsgerichts nämlich verfassungsgemäß.
Aber auch in anderen Bereichen des Steuerrechts haben sich interessante Neuerungen ergeben, die Sie unter dem Punkt Mandantenbrief nachlesen können.
Mit freundlichen Grüßen
Diplom-Betriebswirt
Matthias Gädigk
Steuerberater
Mandanteninformation September 2010
Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie erhalten heute die Steuerinformationen für den Monat September 2010.
In diesem Monat steht sicherlich das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur teilweisen Verfassungswidrigkeit der ab 2007 verschärften Abzugsbeschränkung bei häuslichen Arbeitszimmern im Mittelpunkt. Von dem Urteil profitieren Steuerpflichtige, denen für die betriebliche oder berufliche Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht.
Gewerbetreibende dürfte sicherlich interessieren, dass die steuerliche Bewertungsuntergrenze für Herstellungskosten vorerst gültig bleibt. Nach den jüngsten Ausführungen der Finanzverwaltung gilt dies zumindest bis zur Neufassung der Einkommensteuer-Richtlinien.
Für Geschäftsführer von Kapitalgesellschaften ist es interessant zu wissen, dass Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Statusfeststellungsverfahren als Werbungskosten abzugsfähig sind.
Umsatzsteuerzahler sollten wissen, dass die EU-Mitgliedstaaten inländischen Unternehmern unter bestimmten Voraussetzungen die dort gezahlte Umsatzsteuer erstatten. Die Antragsfrist für die Erstattung der in 2009 gezahlten ausländischen Umsatzsteuer endet am 30.9.2010.
Arbeitgeber sollten beachten, dass die im Rahmen des ELENA-Verfahrens im Datenbaustein Kündigung/Entlassung (DBKE) vorgesehenen Freitextfelder nicht auszufüllen sind. Meldungen, die in diesen Freifeldern dennoch Angaben enthalten, werden als fehlerhaft abgewiesen und müssen noch einmal korrigiert werden.
Aber auch in anderen Bereichen des Steuerrechts haben sich interessante Neuerungen ergeben, die Sie unter dem Punkt Mandantenbrief nachlesen können.
Mit freundlichen Grüßen
Diplom-Betriebswirt
Matthias Gädigk
Steuerberater
Mandanteninformation August 2010
Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie erhalten heute die Steuerinformationen für den Monat August 2010.
Weniger Netto vom Brutto, so lautet das Fazit der Gesundheitsreform. Welche Zusatzbelastungen auf die Beitragszahler ab 2011 zukommen sollen, haben wir für Sie zusammengestellt.
Arbeitgeber sollten beachten, dass das bislang bis Ende 2010 befristete Kurzarbeitergeld um 15 Monate bis Ende März 2012 verlängert wird.
Für Eltern ist von Interesse, dass Kinder, die sich in der Berufsausbildung befinden und Zivildienst geleistet haben, beim Kindergeld über das vollendete 25. Lebensjahr hinaus berücksichtigt werden. Der Verlängerungszeitraum entspricht auch dann der kompletten Dienstzeit, wenn der Dienst nicht am Monatsersten begann und daher im ersten Monat des Zivildienstes noch Kindergeld bezogen wurde.
Aber auch in anderen Bereichen des Steuerrechts haben sich interessante Neuerungen ergeben, die Sie unter dem Punkt Mandantenbrief nachlesen können.
Mit freundlichen Grüßen
Diplom-Betriebswirt
Matthias Gädigk
Steuerberater
Mandanteninformation Juli 2010
Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie erhalten heute die Steuerinformationen für den Monat Juli 2010.
Das Bundeskabinett hat in seiner Sitzung vom 19.5.2010 den Entwurf des Jahressteuergesetzes 2010 beschlossen. Im Vergleich zum bisherigen Referentenentwurf haben sich noch einige relevante Änderungen ergeben. Vor allem der modifizierte Bestandsschutz für den Vorsteuerabzug bei gemischt genutzten Grundstücken ist von Interesse, sorgt er doch für mehr Planungssicherheit. Zu beachten ist aber auch, dass es sich weiterhin „nur“ um einen Entwurf handelt, sodass weitere Änderungen möglich bzw. zu erwarten sind.
Arbeitgeber sollten wissen, dass sich die für 2011 vorgesehene Einführung der elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale (vermutlich) verschieben wird. Aus dem Regierungsentwurf zum Jahressteuer¬gesetz 2010 geht nämlich hervor, dass die Einführung infolge von Verzögerungen beim Entwicklungsstand erst ab dem Kalenderjahr 2012 erfolgen soll bzw. kann.
Aber auch in anderen Bereichen des Steuerrechts haben sich interessante Neuerungen ergeben, die Sie unter dem Punkt Mandantenbrief nachlesen können.
Mit freundlichen Grüßen
Diplom-Betriebswirt
Matthias Gädigk
Steuerberater
Mandanteninformation Juni 2010
Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie erhalten heute die Steuerinformationen für den Monat Juni 2010.
Der Referentenentwurf der Bundesregierung zum Jahres¬steuergesetz 2010 umfasst 151 Seiten und enthält viele Neuregelungen. Die Änderungen, die von besonderem Interesse sind, haben wir für Sie zusammengestellt. Bitte berücksichtigen Sie, dass der Referentenentwurf ein sehr frühes Stadium im Gesetzgebungsverfahren abbildet. Bis zur endgültigen Verkündigung im Bundesgesetzblatt sind also noch diverse Änderungen zu erwarten.
Für alle Steuerzahler ist es ebenfalls wichtig zu wissen, dass der Bundesfinanzhof die ab dem Veranlagungszeitraum 2006 geltende Rechtslage, wonach nicht einkünftebezogene Steuerberatungskosten nicht mehr als Sonderaus¬gaben abzugsfähig sind, für rechtmäßig hält. Nach dem Urteil bleibt die Hoffnung, dass private Steuerberatungskosten zumindest zukünftig wieder abzugsfähig sind. Die im Koalitionsvertrag enthaltene Wiedereinführung der Abzugsfähigkeit will das Bundesfinanzministerium nämlich umsetzen.
Freiberufler und Gewerbetreibende, die mehrere Pkw im Betriebsvermögen haben, sollten die neue Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs zur Ermittlung der Privatnutzung nach der Ein-Prozent-Regel beachten. Danach ist die Privatnutzung grundsätzlich auch dann fahrzeugbezogen und somit mehrfach anzuwenden, wenn tatsächlich feststeht, dass ausschließlich nur eine Person die Fahrzeuge privat genutzt hat. Um eine überhöhte Besteuerung zu vermeiden, sollte die Führung eines Fahrtenbuchs in Erwägung gezogen werden.
Für Gesellschafter von Kapitalgesellschaften ist von Interesse, dass der Abzug von Erwerbsaufwand (z.B. Anschaffungskosten oder Veräußerungskosten) nicht begrenzt ist, wenn der Steuerpflichtige keinerlei durch seine Beteiligung vermittelte Einnahmen erzielt hat. In einem aktuellen Beschluss wendet sich der Bundesfinanzhof direkt gegen die gegenteilige Meinung der Finanzverwaltung.
Umsatzsteuerzahler dürfte interessieren, dass ein Vermögensgegenstand nicht zwangsläufig zum Unternehmensvermögen gehört. Die im Zeitpunkt des Leistungsbezugs zu treffende Zuordnungsentscheidung muss vielmehr zeitnah nach außen dokumentiert werden, ansonsten versagt das Finanzamt den Vorsteuerabzug.
Aber auch in anderen Bereichen des Steuerrechts haben sich interessante Neuerungen ergeben, die Sie unter dem Punkt Mandantenbrief nachlesen können.
Mit freundlichen Grüßen
Diplom-Betriebswirt
Matthias Gädigk
Steuerberater
Mandanteninformation Mai 2010
Sehr geehrte Damen und Herren,
Bereits durch das Jahressteuergesetz 2008 wurde die steuerlich günstige Vermögensübergabe gegen Versorgungsleistungen eingeschränkt. Zu den Neuregelungen, die für nach dem 31.12.2007 abgeschlossene Übertragungsverträge gelten, bezieht das Bundesfinanzministerium nunmehr ausführlich Stellung.
Wer als Freiberufler oder Gewerbetreibender nach handelsrechtlichen Grundsätzen einen Jahresabschluss aufstellen muss, der sollte wissen, dass steuerliche Wahlrechte nunmehr unabhängig vom Wertansatz nach dem Handelsgesetzbuch ausgeübt werden können, was einen größeren Gestaltungsspielraum bietet. Das ergibt sich aus einem mit Spannung erwarteten Schreiben des Bundesfinanzministeriums.
Umsatzsteuerzahler sollten ein geändertes Anrechnungsverfahren im Zusammenhang mit der Dauerfristverlängerung beachten. Nach der geänderten Verwaltungspraxis ist der bei der Anrechnung nicht verbrauchte Teil der Sondervorauszahlung nämlich erst mit der Jahressteuer zu erstatten.
Arbeitgeber dürfte interessieren, dass gegen den elektronischen Entgeltnachweis (das sogenannte ELENA-Verfahren) Verfassungsbeschwerde eingereicht worden ist.
Aber auch in anderen Bereichen des Steuerrechts haben sich interessante Neuerungen ergeben, die Sie unter dem Punkt Mandantenbrief nachlesen können.
Mit freundlichen Grüßen
Diplom-Betriebswirt
Matthias Gädigk
Steuerberater
Mandanteninformation April 2010
Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie erhalten heute die Steuerinformationen für den Monat April 2010.
In diesem Monat sind insbesondere zwei Anwendungsschreiben des Bundesfinanzministeriums hervorzuheben:
- Für Beherbergungsleistungen im Hotel- und Gastronomiegewerbe gilt seit dem 1.1.2010 der ermäßigte Umsatzsteuersatz von 7 %. Aufgrund zahlreicher Abgrenzungsprobleme hat die Finanzverwaltung nun ein Schreiben veröffentlicht, auf das in der Praxis schon sehnsüchtig gewartet wurde. Dabei werden sowohl die umsatzsteuerlichen als auch die lohnsteuerlichen Auswirkungen der Neuregelung dargestellt.
- Des Weiteren hat das Bundesfinanzministerium das Anwendungsschreiben zur Steuerermäßigung für haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse, haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen aktualisiert. Die wichtigsten Punkte, die auch für die Steuererklärung 2009 verwendet werden können, wurden praxisgerecht aufbereitet.
Kapitalanleger dürfte sicherlich bekannt sein, dass die Besteuerung der Kapitalerträge mit dem Einbehalt der Abgeltungsteuer ab 2009 grundsätzlich abgegolten ist. In welchen Fällen die Anlage KAP bei der Steuererklärung 2009 dennoch abzugeben ist bzw. abgegeben werden sollte, wird nachfolgend aufgezeigt.
Umsatzsteuerzahler sollten beachten, dass der Vorsteuerabzug bei gemischt genutzten Immobilien in absehbarer Zeit nicht mehr zu 100 % möglich sein wird. Das ergibt sich aus einer Änderung in der Mehrwertsteuer-Systemrichtlinie, die vom deutschen Gesetzgeber spätestens bis zum 1.1.2011 in nationales Recht umgesetzt werden muss.
Arbeitgeber dürfte ein vom Bundesfinanzhof abgesegnetes Gestaltungsmodell interessieren. Danach darf freiwillig gewährtes Weihnachtsgeld in pauschal versteuerte Fahrtkostenzuschüsse umgewandelt werden. Dies hat den Vorteil, dass die Zuschüsse aufgrund der Lohnsteuerpauschalierung sozialversicherungsfrei sind.
Aber auch in anderen Bereichen des Steuerrechts haben sich interessante Neuerungen ergeben, die Sie unter dem Punkt Mandantenbrief nachlesen können.
Mit freundlichen Grüßen
Diplom-Betriebswirt
Matthias Gädigk
Steuerberater
Mandanteninformation März 2010
Sehr geehrte Damen und Herren,
In einem Grundsatzbeschluss hat der Große Senat des Bundesfinanzhofs dem Aufteilungsgebot bei beruflich und privat veranlassten Reisen eine Absage erteilt. Dies bedeutet, dass gemischte Reisekosten in einem größeren Umfang als bisher steuerlich geltend gemacht werden können. Welche Auswirkungen das Urteil im Einzelnen hat, haben wir für Sie zusammengefasst.
Sofern Vermieter in 2009 erhebliche Mietausfälle verzeichnen mussten, sollten Sie sich einen Termin im Kalender anstreichen: Denn ein Antrag auf teilweisen Grundsteuererlass wegen wesentlicher Ertragsminderung ist nur noch bis zum 31.3.2010 möglich.
Mit freundlichen Grüßen
Diplom-Betriebswirt
Matthias Gädigk
Steuerberater
Mandanteninformation Februar 2010
Sehr geehrte Damen und Herren,
Nach zähen Verhandlungen mit den Bundesländern ist das erste Steuerentlastungspaket der neuen Bundesregierung in Kraft. Alle praxisrelevanten Erleichterungen des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes sind in übersichtlicher und kompakter Form zusammengestellt.
Ein GmbH-Geschäftsführer gerät bei einer (drohenden) Insolvenz schnell in verschiedene Pflichtenkollisionen. Führt er bei Insolvenzreife der Gesellschaft Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung oder Lohnsteuer ab, handelt er mit der Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleiters. Nach Ansicht des Oberlandesgerichts Frankfurt a.M. ist er damit der Gesellschaft gegenüber nicht erstattungspflichtig.
Mit freundlichen Grüßen
Diplom-Betriebswirt
Matthias Gädigk
Steuerberater
Mandanteninformation Januar 2010
Sehr geehrte Damen und Herren,
Das Finanzgericht Niedersachsen ist der Auffassung, dass der Solidaritätszuschlag – zumindest ab dem Veranlagungszeitraum 2007 – verfassungswidrig ist. Entschieden ist damit aber noch lange nichts. Denn, ob das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe die Ansicht bestätigen wird, ist offen. Um einer Flut von Einsprüchen vorzubeugen, hat das Bundesfinanzministerium mittlerweile reagiert. Danach sollen Steuerbescheide ab 2005 in diesem Punkt nur noch vorläufig ergehen.
Für GmbH-Geschäftsführer ist es wichtig zu wissen, dass eine Gehaltsreduzierung unschöne Folgen haben kann. Existiert nämlich eine Pensionszusage, die im Zuge der Gehaltskürzung nicht nach unten angepasst wird, und resultiert daraus eine Überversorgung, besteht das Risiko der steuererhöhenden Auflösung der Pensionsrückstellung. Wann eine Überversorgung vorliegt und wie diese verhindert werden kann, haben wir für Sie zusammengefasst.
Unternehmer sollten beachten, dass der steuermindernde Investitionsabzugsbetrag nach einem Beschluss des Bundesfinanzhofs auch für Steuerpflichtige mit Einkünften aus selbstständiger Tätigkeit bereits für das Jahr 2007 Anwendung findet. Die unter Umständen günstigere Ansparabschreibung ist somit nicht zulässig.
Sofern ein Umzug beruflich veranlasst ist, können Arbeitnehmer Werbungskosten geltend machen. Nach einem aktuellen Urteil des Finanzgerichts München fehlt eine berufliche Veranlassung jedoch, wenn der Umzug aufgrund einer gescheiterten Ehe erfolgte. Auf eine etwaige Fahrtzeitverkürzung kommt es in diesen Fällen nicht an.
Vereine müssen zwingend beachten, dass pauschale Aufwandsentschädigungen – Stichwort: Ehrenamtspauschale – die Gemeinnützigkeit ausschließen, sofern die Zahlungen ohne satzungsgemäße Grundlage entrichtet wurden. Sollten Vergütungen bis zum 14.10.2009 gezahlt worden sein, ist dies nach einem Schreiben des Bundesfinanzministeriums unschädlich, wenn die Mitgliederversammlung bis zum 31.12.2010 eine Satzungsänderung beschließt.
Wir wünschen Ihnen auch auf diesem Weg frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2010.
Mit freundlichen Grüßen
Matthias Gädigk
Steuerberater
Mandanteninformation Dezember 2009
Sehr geehrte Damen und Herren,
Trotz Wirtschaftskrise hat die neue Bundesregierung viele Steuererleichterungen in der Pipeline. Allerdings stehen die geplanten Neuregelungen – so die Ausführungen im Koalitionsvertrag – unter Finanzierungsvorbehalt. Demzufolge bleibt abzuwarten, ob bzw. wann die beabsichtigten Änderungen umgesetzt werden. Sofern die Steueränderungen bereits für 2010 gelten sollen, sollen sie durch das Gesetz zur Beschleunigung des Wirtschaftswachstums bis Weihnachten in trockenen Tüchern sein. Die Änderungsabsichten, die von besonderem Interesse sind, haben wir für Sie zusammengestellt.
Für Kapitalanleger ist es wichtig zu wissen, dass mittelbar zulagenberechtigte Ehegatten nur dann einen Anspruch auf die Riesterförderung haben, wenn sie einen eigenen Altersvorsorgevertrag abschließen.
Unternehmer sollten beachten, dass ein Fahrtenbuch bei widersprüchlichen Angaben nicht ordnungsgemäß ist. Das Finanzgericht München erkannte ein Fahrtenbuch nicht an, weil die Ortsangaben zwischen Tankrechnungen und Fahrtenbuch an mehreren Tagen differierten.
Umsatzsteuerzahler sollten wissen, dass die EU-Kommission im Internet einen neuen Online-Dienst zur Überprüfung von Umsatzsteuer-Identifikationsnummern anbietet.
Viele Arbeitnehmer versuchen, die durch Kurzarbeit entstandene finanzielle Lücke durch einen Mini-Job zu schließen. Hier ist zu beachten, dass der Mini-Job auf das Kurzarbeitergeld angerechnet wird, sofern er nach Beginn der Kurzarbeit aufgenommen wurde.
Aber auch in anderen Bereichen des Steuerrechts haben sich interessante Neuerungen ergeben, die Sie dem Mandantenbrief 12/2009 entnehmen können.
Mit freundlichen Grüßen
Matthias Gädigk
Steuerberater
Mandanteninformation November 2009
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ab 2007 können Steuerpflichtige ihre Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer nur noch dann steuerlich geltend machen, wenn es den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Betätigung bildet. Ob diese Regelung verfassungemäß ist, daran hat der Bundesfinanzhof ernstliche Zweifel. Die Finanzverwaltung hat auf dieses Urteil mittlerweile reagiert, sodass Steuerpflichtige ihre Aufwendungen vorerst auch wieder nach der alten Rechtslage absetzen können, allerdings nur bis zu 1.250 EUR.
Ebenfalls von besonderem Interesse ist, dass die Aufwendungen für ein Erststudium vorweggenommene Werbungskosten sein können. Dies gilt nach einem aktuellen Urteil des Bundesfinanzhofs zumindest dann, wenn dem Studium eine abgeschlossene Berufsausbildung vorausgegangen ist.
Für Arbeitnehmer ist interessant, dass der Bundesfinanzhof seine Rechtsprechung bestätigt, wonach die betriebliche Einrichtung eines Kunden des Arbeitgebers keine regelmäßige Arbeitsstätte ist. Dies gilt auch dann, wenn der Arbeitnehmer dort längerfristig eingesetzt wird. Die positive Folge ist, dass die Fahrten nach Reisekostengrundsätzen (0,30 EUR pro gefahrenem Kilometer) angesetzt werden können.
Eltern erhalten nur dann Kindergeld, wenn die Einkünfte und Bezüge des volljährigen Kindes unter einem gewissen Grenzbetrag liegen. Beiträge zur gesetzlichen oder privaten Kranken- und Pflegeversicherung mindern diese Einkünfte. Nach einem Urteil des Finanzgerichts Münster macht es dabei keinen Unterschied, ob das Kind selbst Versicherungsnehmer ist oder im Rahmen einer Familienversicherung abgesichert ist.
Mit freundlichen Grüßen
Matthias Gädigk
Steuerberater
Mandanteninformation Oktober 2009
Sehr geehrte Damen und Herren,
In Deutschland wird jede dritte Ehe früher oder später geschieden, sodass die seit dem 1.9.2009 geltenden Neuregelungen im Familienrecht von besonderer Bedeutung sind. Die wichtigsten Änderungen beim Zugewinn- und Versorgungsausgleich sind in kompakter Form dargestellt.
Vermieter sollten beachten, dass Mietrückgänge von rund einem Drittel keine Absetzungen für eine außergewöhnliche wirtschaftliche Abnutzung rechtfertigen, solange die Mietwohnung trotz der Einnahmeverluste objektiv zur Erzielung positiver Einkünfte geeignet ist.
Für Freiberufler und Gewerbetreibende ist es wichtig zu wissen, dass eine Praxisausfallversicherung, die bei einer krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeit des Steuerpflichtigen die fortlaufenden Kosten seines Betriebs ersetzt, zum Bereich der privaten Lebensführung gehört. Infolgedessen sind Versicherungsbeiträge keine Betriebsausgaben und Versicherungsleistungen auch nicht steuerpflichtig.
Umsatzsteuerzahler dürfte interessieren, dass der Bundesfinanzhof in drei zeitgleich veröffentlichten Urteilen wichtige Zweifelsfragen zu den Nachweiserfordernissen bei Ausfuhr- und innergemeinschaftlichen Lieferungen geklärt hat und das Bundesfinanzministerium dabei in seine Schranken verwiesen hat.
Für Arbeitgeber ist es wichtig zu wissen, dass der Bundesfinanzhof unter Aufgabe seiner bisherigen Rechtsprechung entschieden hat, dass eine lohnsteuerliche Anrufungsauskunft einen Verwaltungsakt darstellt, der mit einem Einspruch angefochten werden kann.
Mit freundlichen Grüßen
Matthias Gädigk
Steuerberater
Mandanteninformation September 2009
Sehr geehrte Damen und Herren,
Alle Steuerpflichtigen sollten wissen, dass die Entfernungspauschale für jeden Tag nur einmal angesetzt werden kann. Somit können beispielsweise Ärzte ihre Fahrten von der Wohnung zum Krankenhaus im Rahmen der Rufbereitschaft nicht absetzen, wenn sie am gleichen Tag bereits zum regulären Dienst gefahren sind.
Für Umsatzsteuerzahler dürfte interessant sein, dass Umsatzsteuervorauszahlungen bei erteilter Lastschrifteinzugsermächtigung und bei fristgerechter Abgabe der Voranmeldung bereits im Zeitpunkt der Fälligkeit als abgeflossen gelten, soweit das Konto eine hinreichende Deckung aufweist.
Für Arbeitgeber ist es wichtig zu wissen, dass das Wahlrecht zur Pauschalierung der Einkommensteuer bei Sachzuwendungen auch noch im Nachhinein ausgeübt werden kann.
Aber auch in anderen Bereichen des Steuerrechts haben sich interessante Neuerungen ergeben, die Sie dem Inhaltsverzeichnis entnehmen können.
Mit freundlichen Grüßen
Matthias Gädigk
Steuerberater
Mandanteninformation August 2009
Sehr geehrte Damen und Herren,
Das Bürgerentlastungsgesetz ist durch die Zustimmung des Bundesrates in „trockenen Tüchern“. Für viele Steuerpflichtige stellt dabei insbesondere die unbeschränkte Abzugsmöglichkeit von Beiträgen für eine (Basis-) Kranken- und Pflegepflichtversicherung eine steuerliche Entlastung dar. Wie ab dem Jahr 2010 bei den sonstigen Vorsorgeaufwendungen gerechnet wird, verdeutlichen zwei Praxisbeispiele.
Freiberufler und Gewerbetreibende sollten beachten, dass das Wahlrecht zugunsten der Einnahmen-Überschuss-Rechnung solange gilt, bis ein nicht buchführungspflichtiger Steuerpflichtiger einen Jahresabschluss aufstellt und sich dadurch für die Bilanzierung entscheidet.
Für Umsatzsteuerzahler dürfte interessant sein, dass das Finanzgericht Niedersachsen, die ab dem Jahr 2004 geltende gesetzliche Regelung, die eine Vorsteueraufteilung nach dem Umsatzschlüssel faktisch ausschließt, für europarechtswidrig hält.
Für angehende Eltern ist es wichtig zu wissen, dass sie vor der Geburt ihres Kindes die Lohnsteuerklassen wechseln können, um so das Elterngeld zu maximieren. Das Bundessozialgericht hält die Wahl einer steuerlich unlogischen Steuerklasse für zulässig.
Mit freundlichen Grüßen
Diplom-Betriebswirt
Matthias Gädigk
Steuerberater
Mandanteninformation Juli 2009
Sehr geehrte Damen und Herren,
Alle Steuerzahler dürfte interessieren, dass das Finanzgericht Niedersachsen in einem Arbeitszimmerverfahren vorläufigen Rechtsschutz gewährt hat und dem zuständigen Finanzamt auferlegt hat, die von einem Lehrerehepaar beantragten Freibeträge für Aufwendungen für ihre häuslichen Arbeitszimmer auf den Lohnsteuerkarten 2009 einzutragen. Die Richter äußerten, wie bereits schon zuvor das Finanzgericht Münster im Vorlagebeschluss an das Bundesverfassungsgericht verfassungsrechtliche Zweifel an der ab dem Jahr 2007 geltenden Regelung, wonach Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer nur dann abzugsfähig sind, wenn das Arbeitszimmer den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Betätigung bildet.
Für Freiberufler und Gewerbetreibende ist es sicherlich interessant zu wissen, dass das Bundesfinanzministerium fast zwei Jahre nach der Neuregelung des Investitionsabzugbetrags ein umfangreiches Anwendungsschreiben veröffentlicht hat. Die wichtigsten Aspekte haben wir für Sie zusammengestellt.
Umsatzsteuerzahler sollten beachten, dass die Energielieferung eine unselbstständige Nebenleistung zur steuerfreien Vermietung darstellt, wohingegen es sich bei der Überlassung von Telefoneinrichtungen nicht um eine steuerfreie Nebenleistung zur Grundstücksvermietung handelt.
Für Arbeitnehmer ist die Rechtsprechungsänderung des Bundesfinanzhofs bei der doppelten Haushaltsführung von Interesse. Danach ist eine doppelte Haushaltsführung auch dann beruflich veranlasst, wenn der Haupthausstand aus privaten Gründen vom Beschäftigungsort verlegt wird und der Steuerpflichtige von einer neuen Zweit – oder der bisherigen Erstwohnung am Arbeitsort seiner bisherigen Tätigkeit nachgeht.
Mit freundlichen Grüßen
Diplom-Betriebswirt
Matthias Gädigk
Steuerberater
Auszubildender schliesst seine Ausbildung mit Gut ab!
Unser Auszubildender Tobias Gädigk hat den ersten Teil seines trialen BWL-Studiums erfolgreich abgeschlossen. Nach nur zweijähriger Ausbildungszeit konnte er den Berufsausbildungsabschnitt Steuerfachangestellter mit der Note gut beenden.
Aktuelle Mandanteninformation Juni 2009
Sehr geehrte Damen und Herren,
Alle Steuerzahler sollten wissen, dass der Steuerermäßigungsbetrag für Handwerkerleistungen oder für haushaltsnahe Dienstleistungen weder in andere Jahre vor- bzw. zurückgetragen werden kann noch zu einer negativen Einkommensteuer führt.
Umsatzsteuerzahler dürfte eine Verfügung der Oberfinanzdirektion Karlsruhe interessieren, wonach die unentgeltliche Parkplatzüberlassung an Arbeitnehmer nicht der Umsatzsteuer unterliegt.
Aber auch in anderen Bereichen des Steuerrechts haben sich interessante Neuerungen ergeben, die Sie dem Inhaltsverzeichnis entnehmen können.
Bitte teilen Sie uns unbedingt mit, sofern wir Sie aus diesem Verteiler wieder löschen sollen. Einen wesentlich leichteren Zugang auf die einzelnen Themen erhalten Sie über unsere Internetadresse: http://www.steuerberaterpraxis.de/
Mit freundlichen Grüßen
Matthias Gädigk
Steuerberater
Mitarbeiter Sören Bernert mit super Leistung beim Marathon
Wir gratulieren unserem Mitarbeiter Sören Bernert zu einer super Leistung beim Hamburg Marathon am 26.4.2009.
Herr Bernert konnte bei über 20.000 Teilnehmern einen ausgezeichneten 3.059 Platz erlaufen. Sein Ziel, einer Zeit von unter 4 Stunden, konnte er mit einer SUPERZEIT von 3 Stunden 41 Minuten bei weitem unterschreiten. Nochmals Glückwunsch Herr Bernert
Aktuelle Mandanteninformation März 2009
Sehr geehrte Damen und Herren,
Alle Steuerzahler sollten wissen, dass Spenden an gemeinnützige Einrichtungen in EU-Staaten abzugsfähig sind. Der Europäische Gerichtshof wertete den auf das Inland begrenzten Spendenabzug als unzulässige Beschränkung des freien Kapitalverkehrs.
GmbH-Geschäftsführer sollten beachten, dass der Überschuldungsbegriff neu definiert worden ist. Demnach kann ein Insolvenzantrag vermieden werden, wenn die Fortführung des Unternehmens nach den Umständen überwiegend wahrscheinlich ist.
Arbeitgeber und Arbeitnehmer dürfte eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs interessieren, wonach der Anspruch des Arbeitnehmers auf seinen Jahresurlaub auch bei längerer Krankheit bestehen bleibt und eben nicht am Ende des Jahres bzw. am Ende eines Übertragungszeitraums entfällt.
Aber auch in anderen Bereichen des Steuerrechts haben sich interessante Neuerungen ergeben, die Sie dem Inhaltsverzeichnis entnehmen können.
Mit freundlichen Grüßen
Matthias Gädigk
Steuerberater
Aktuelle Mandanteninformation Februar 2009
Sehr geehrte Damen und Herren,
Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Verfassungswidrigkeit der Entfernungspauschale und das vom Koalitionsausschuss beschlossene Konjunkturpaket II sind derzeit in aller Munde: Die wichtigsten Neuerungen haben wir für Sie zusammengestellt.
Für Freiberufler und Gewerbetreibende ist es wichtig zu wissen, dass der Firmennachfolger für zu niedrig abgeführte Beiträge zur Sozialversicherung nicht haftet. Arbeitgeber bestimmter Wirtschaftsbereiche sollten beachten, dass zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung ab dem 1.1.2009 die Pflicht besteht, neue Arbeitnehmer spätestens bei Beschäftigungsaufnahme elektronisch zu melden.
Arbeitnehmer dürfte interessieren, dass der Anscheinsbeweis der Privatnutzung des Firmenwagens durch die Vorlage der Jahresbahnfahrkarte entkräftet werden kann. Aber auch in anderen Bereichen des Steuerrechts haben sich interessante Neuerungen ergeben, die Sie dem Inhaltsverzeichnis entnehmen können.
Mit freundlichen Grüßen
Matthias Gädigk
Steuerberater
Aktuelle Mandanteninformation Januar 2009
Sehr geehrte Damen und Herren,
Das Bundesverfassungsgericht machte vielen Pendlern ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk. Denn das Gericht entschied, dass die Beschränkung der Pendlerpauschale ab 2007 verfassungswidrig ist. Die Finanzämter sollen nunmehr angewiesen werden, die Rückzahlungen für das Jahr 2007 bereits im ersten Quartal 2009 zu leisten. Wir werden für unsere Mandanten im April überprüfen, ob diese Änderung auch durchgeführt wurde. Die Guthaben werden sich aber in Grenzen halten.
Der Deutsche Bundestag hat dem Jahressteuergesetz 2009 zugestimmt. Im Vergleich zum Entwurf wurden aber noch einige Änderungen vorgenommen. So wurde beispielsweise die beabsichtige Vorsteuerbeschränkung bei auch privat genutzten Firmenwagen ersatzlos gestrichen. Sofern der Bundesrat zustimmt, werden viele Neuregelungen bereits für den Veranlagungszeitraum 2009 anzuwenden sein.
Arbeitgeber und Arbeitnehmer sollten berücksichtigen, dass vom Arbeitgeber übernommene Geldbußen regelmäßig als steuerpflichtiger Arbeitslohn zu qualifizieren sind.
Für Eltern ist es wichtig zu wissen, dass Geldgeschenke ohne konkrete Auflage den Kindergeldbezug gefährden. Aber auch in anderen Bereichen des Steuerrechts haben sich interessante Neuerungen ergeben, die Sie dem Inhaltsverzeichnis entnehmen können.
Mit freundlichen Grüßen
Matthias Gädigk
Steuerberater
Aktuelle Mandanteninformation November 2008
Sehr geehrte Damen und Herren,
Im Bereich der Umsatzsteuer möchte ich Sie auf ein Schreiben der Finanzverwaltung aufmerksam machen, wonach Grundstücksentnahmen aus dem Unternehmensvermögen wieder steuerfrei sind.
Arbeitnehmer sollten bei einem Lohnsteuerermäßigungsantrag beachteten, dass ein einzutragender Freibetrag noch Auswirkungen auf das Dezembergehalt 2008 haben kann, sofern der Ermäßigungsantrag spätestens bis zum 30.11.2008 gestellt wird.
Für Arbeitgeber ist es wichtig zu wissen, dass das Pflegezeitgesetz am 1.7.2008 in Kraft getreten ist. Hiernach können sich Beschäftigte unter bestimmten Voraussetzungen von der Arbeit freistellen lassen, um pflegebedürftige Angehörige zu pflegen.
Mit freundlichen Grüßen
Matthias Gädigk
Steuerberater
Steuerinformation Oktober 2008
unsere Steuerinformationen Oktober 2008 sind online. Alle Steuerzahler dürfte interessieren, welche Konsequenzen sich aus der neuen Steuer - Identifikationsnummer ergeben. Dieses unveränderliche Kennzeichen wird seit dem 1.8.2008 jedem Bürger durch das Bundeszentalamt zugesandt
Steuerinformation September 2008
Sehr geehrte Damen und Herren,
alle Steuerzahler dürfte interessieren, dass das Bundeskabinett plant, auch bei den Steuerverfahren den Bürokratieaufwand noch stärker abzubauen.
Für Personengesellschaften und deren Gesellschafter ist es wichtig zu wissen, dass der Verfall von Anrechnungsüberhängen im Zusammenhang mit der Gewerbesteueranrechnung verfassungsgemäß ist.
Unternehmer sollten beachten, dass der Wegfall der Investitionszulage durch die Beschäftigung von ABM-Kräften möglich ist. Aber auch in anderen Bereichen des Steuerrechts haben sich interessante Neuerungen ergeben, die Sie dem Inhaltsverzeichnis entnehmen können.
Alle Themen zu den aktuellen Steuerinfomationen September 2008 finden Sie auf unserer Homepage in der Rubrik Mandantenbriefe.
Mit freundlichen Grüßen
Matthias Gädigk
Steuerberater
Steuererklärungsfrist
Die Zeit für die Einreichung der Steuererklärung 2007 läuft. Bis zum 31.5.2008 sollen die Erklärungen dem Finanzamt eingereicht werden. Bei einer Bearbeitung über einen Steuerberater verlängert sich aber die Einreichungsfrist bis zum 31.12.2008.
Anfahrt aus Richtung Norden zu unserem Büro
Aus Richtung Norden kommen Sie nun über die neue Straße "An der Malchower Brücke" zu uns. Schauen Sie bitte unter Anfahrt, dort haben wir als Service eine Skizze hinterlegt.
Sponsoring durch unsere Kanzlei
Im Januar tritt unsere Kanzlei als Sponsor bei den Jugendturnieren des 1. FC Quickborn auf sowie als Sponsor für einen Ausflug der 99er Fußballjugend zum Spiel HSV-Bayern-München.
Neuer Anfahrtsweg zu unserem Büro
Seit dem 10.7. ist der Bahnübergang am Bahnhof gesperrt. Unsere Kunden aus Richtung Pinneberg und aus Richtung Norden müssen nun eine neue Brücke am Ortsrand benutzen. Bitte fragen Sie Ihre Sachbearbeiter/in nach dem neuen Fahrtweg.
Berufsjubiläum
Auf 30 Jahre Berufserfahrung blickt unser Firmeninhaber Herr Gädigk zurück. Am 1.8.1976 begann er seine Ausbildung zum Steuerfachgehilfen bei dem Wirtschaftsprüfer Brenke in Bönningstedt.
